Montag, 11. April 2016

✡ Israelhass - die geladene Waffe zum Selbstmord Europas



Oft genug hat das jüdische Volk den Westen, allen voran Europa, gebeten zu Israel zu stehen. Die Alternativen wie Hamas oder Hisbollah zu der einzigen Demokratie des Nahen Osten sollten eigentlich für jeden rational denkenden Mensch sofort alle Alarmglocken läuten lassen. Denn nur in Israel existieren jene westliche Werte der Freiheit, die in Europa aktuell bedroht werden. Aber Europa hat in den sog. "Palästinensern" lieber Freiheitskämpfer gesehen, anstatt zuzugeben, dass es sich bei der Hamas um Islamofaschisten handelt. Weil Europa den Dschihad gegen den jüdischen Staat Israel leugnen wollte, hat es die Lüge erfunden, der Islam sei die Religion des Friedens.
Der nachfolgende Essay vom brasilianischen Juden Nelson Ascher erschien 2006 auf PJ Media und beschreibt den Zweck von Antisemitismus und wieso dieser für Europa so gefährlich ist. Das JewGida Team hat sich die Mühe gemacht den Essay für unsere deutsche Leser zu übersetzen.

Quelle zum englischen Original: Nelson Ascher - The uses of antisemitism


Israelhass - die geladene Waffe zum Selbstmord Europas
Nelson Ascher, ein Essayist von Folha de Sao Paulo, hat in einem Essay mit dem Titel "The Uses of Anti-Semitism" eine interessante These zum Zusammenhang zwischen alteingesessenem europäischen Antisemitismus und der Sorglosigkeit gegenüber dem Islam aufgestellt. Er sieht den europäischen Antisemitismus in seiner modernen Ausprägung als Antizionismus und in geringerem Maße auch den europäischen Antiamerikanismus quasi als Köder der Dschihadisten gegenüber Europa. Vergleichbar den Bonbons, die der böse Onkel dem Kind anbietet, um es später zu missbrauchen, bietet die islamische Welt Europa das Bonbon, Juden/Israel und auch die USA nach Herzenslust kritisieren und dämonisieren zu dürfen ohne sich dem Verdacht auszusetzen, als reaktionär oder gar als Nazi bezeichnet zu werden.

In ihrer Gier auf diese "Bonbons  übersehen viele Europäer seiner Ansicht nach die Gefahr, die vom "bösen Onkel" ausgeht, nur allzu leicht. Etwas, das seiner Ansicht nach auch schon zu beobachten war, als die Nazis Europa mit ihrem Terror überzogen.

(Vorwort und Teile der Übersetzung aus dem Blog "Acht der Schwerter" entnommen.)

Nelson Ascher - Der Zweck von Antisemitismus
Wir haben viel zu viel Zeit dafür verwendet über den weit verbreiteten Antisemitismus in der islamischen Welt zu reden und zu unserer Überraschung festzustellen, dass viele im Westen jene antisemitischen Ressentiments teilen, während noch viel mehr dem Antisemitismus mit völliger Gleichgültigkeit begegnen. Diese Herangehensweise ist jedoch falsch.

Anstatt versuchen zu verstehen, "wieso sie uns hassen", sollten wir an dieser Stelle uns die Frage stellen, was der Antisemit mit dem Antisemitismus bezwecken möchte? Welchen Sinn und Zweck verfolgt der Antisemitismus?

Ob diejenigen, die Antisemitismus gebrauchen selber Antisemiten sind (oder Anti-Zionisten, oder was auch immer...), ob sie persönlich den Judenhass teilen - all das ist im Moment irrelevant. Für Fragen und Analysen, sowie endlose Diskussionen über die historischen Wurzeln des Judenhasses, seine psychologischen Hintergründe usw. haben wir im Augenblick keine Zeit. (Und dabei führen wir noch immer Debatten über die Shoah, wie und warum es dazu gekommen ist etc., 62 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, ohne dabei auch nur annähernd so etwas wie einen Konsens erreicht zu haben.)

Wir vergeuden wertvolle Zeit, um überrascht oder erschrocken zu sein und uns über den Judenhass an sich und seine unvorstellbaren Ausmaße zu wundern. Das ist wichtig, jedoch gebührt dieser Fragestellung aktuell nicht die höchste Priorität. Was wir jetzt verstehen müssen, ist, dass der Judenhass einmal mehr auf eine sehr zynische Art und Weise gebraucht wird, um bestimmte Ergebnisse zu erzielen.

Außer, dass die Nazis selbst antisemitisch waren, gelang es ihnen den Antisemitismus auf brillante Weise zu gebrauchen, um andere Länder und Gesellschaften zu untergraben. Obwohl der Nationalsozialismus eine Form des deutschen Imperialismus war, konnten die Nazis überall da Kollaborateure finden, wo es Antisemiten gab. Antisemitismus diente den Nazis, um Staaten, Gesellschaften und Armeen, die gegen sie Widerstand leisten könnten, aus dem Inneren heraus zu untergraben.

Den Nazis gelang es, etliche Millionen Franzosen, Polen, Belgier, Norweger etc. und ja, auch Briten und Amerikaner zu überzeugen, dass sie - da sie gegen einen bekannten und gemeinsamen Feind, die Juden, kämpften - nicht wirklich die Todfeinde Frankreichs, Polens, Belgiens, Norwegens, Englands und der USA wären. Millionen waren begierig darauf zu glauben, dass Nazi-Deutschland sie und ihre Länder nicht wirklich bedrohe, dass die Nazis sie nicht wirklich erobern, ausbeuten und töten wollten. Warum? Weil sie entweder dachten, dass sie mit den Nazis gemeinsame Sache gegen die Juden machen könnten, oder gleichgültig und neutral und wehrlos blieben, weil sie - gleichgültig gegenüber dem Schicksal der Juden - glaubten, es wäre nicht ihr Problem. Viele davon wandten sich sogar gegen jene ihrer eigenen Landsleute, die die Nazis bekämpfen wollten und beschuldigten sie, dass sie jedermann in Gefahr brächten, "nur, um die Juden zu beschützen".

Kurz gesagt: waren die Juden zu Beginn noch der Sündenbock, wurden sie im Verlauf des Krieges als Werkzeug für "teile und herrsche" gebraucht. Dank ihres entschlossenen Antisemitismus konnten die Nazis wichtige Kräfte in Ländern, die sie erobern wollten, paralysieren.

Genau das geschieht jetzt wieder direkt vor unseren eigenen Augen. Obwohl die Dschihadisten ihre eigenen klaren und sogar größenwahnsinnigen Ziele haben, und während sie Tausende in den USA töteten und für die Scharia in Europa kämpfen, während sie sich über Osttimor beschweren oder um Kaschmir kämpfen , reicht es für sie vollkommen aus, die Juden - insbesondere Israel - ins Spiel zu bringen, um die aktive Unterstützung oder zumindest die Gleichgültigkeit jener Europäer und Amerikaner und anderer zu gewinnen, die gerne glauben, dass ihre Klagen und Kümmernisse und Ziele auf Israel beschränkt oder durch Israel verursacht sind. Natürlich erklären sie auch Amerika den Kampf, aber damit funktioniert die Logik für die Amerikahasser (die oft auch Juden- und/oder Israelhasser sind) genauso perfekt.

Die Dschihadisten haben uns gezeigt, wie ausgezeichnet sie für ihre eigenen Zwecke so etwas belangloses, wie ein halbes Dutzend Karikaturen in einer dänischen Zeitung, gebrauchen können. Daher ist es eher unbedeutend, ob die Zerstörung Israels das Hauptziel ist, oder nicht (das ist es eindeutig nicht). Es scheint, als hätten sie durch Versuch und Irrtum herausgefunden, dass der Judenhass im Westen nach wie vor vorhanden ist und wie schon die Nazis vor ihnen, benutzen sie ihn nicht nur, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen, sondern auch um im Westen Kollaborateure zu finden und gleichzeitig um ganze Länder und Gesellschaften zu lähmen. Man braucht nicht zu erwähnen, wie gefährlich es für die Juden selbst ist, aber es ist nicht weniger gefährlich für den Rest des Westens, der zulässt, dass Antisemitismus gegen ihn verwendet wird. Judenhass und der Hass auf Israel ist die geladene Waffe, die die Dschihadisten einer Zivilisation in die Hand drücken, die (schon wieder) gewillt ist, Selbstmord zu begehen.

Nelson Ascher ist Journalist, Essayist und Dichter, der für Globo News in Sao Paulo arbeitet.

* Nachtrag von JewGida zur Übersetzung: Im Original spricht Nelson Ascher über Nazi-Deutschland und Nazis oft als Deutschland und Deutsche. JewGida hat sich dagegen entschieden an dieser Stelle eine wortgetreue Übersetzung zu verwenden. Nach unserem Verständnis waren die Nazis nicht "die Deutschen". Es war ein Teil der Deutschen, die 230 590 hasserfüllte Wörter zwischen zwei Buchdeckeln gelesen und die im Hitlers Buch "Mein Kampf" enthaltene Ideologie verinnerlicht haben, beziehungsweise ihr blind gefolgt sind und später wurde ein weiterer Teil des deutschen Volkes jener abscheulichen Ideologie gewaltsam unterworfen. Die Nazi-Ideologie stellt aus unserer Sicht eine Zäsur für das deutsche Volk dar und repräsentiert nicht seine traditionellen Werte. Ähnlich sehen wir Moslems nicht als Araber, Türken, Kurden, Berber, Perser oder Tschetschenen usw. Moslem ist nach unserem Verständnis jener Mensch, der die 77 500 Wörter zwischen den zwei Buchdeckeln des Koran verinnerlicht hat und somit mit hoher Wahrscheinlichkeit auch den darin enthaltenen und geforderten islamischen Antisemitismus auslebt. In beiden Fällen macht JewGida eine klare Unterscheidung zwischen Ideologie und Nation, selbst wenn ein Großteil der Deutschen bzw. Araber damals und heute einer dem jüdischen Volk zutiefst feindlich gesinnten Ideologie verfallen sind.

Mittwoch, 10. Februar 2016

✡ Warum die Linken den Islam nicht verstehen

Dieser Aufsatz erschien kürzlich im englischsprachigen FrontPage Magazine (Quelle) und wurde von dem Juden Daniel Greenfield verfasst. Greenfield ist Journalist und Blogger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem politischen Islam. Das FrontPage Magazine ist eine rechts-konservative US amerikanische online Zeitschrift. Gegründet wurde sie 2003 von dem Juden David Horrowitz. (Siehe auch: jüdisches Engagement im Counterjihad). Sie ist Teil des David Horowitz Freedom Center, welches 1988 von David Horowitz angesichts der drohenden Gefahr von Links und der Islamisierung in der USA gegründet wurde. Regelmäßig erscheinen in dieser Zeitschrift islamkritische Artikel. 

Bemerkenswert ist auch, dass etwa jüdische Seiten, wie Never Again Canada diesen Artikel weitergeleitet haben (Link), was zeigt, dass auch innerhalb der jüdischen Welt die Linke Ideologie und Islamapologetik zunehmend zurückgedrängt werden.

Das JewGida Team hat für unsere Leser den Aufsatz von Daniel Greenfield übersetzt:


Warum die Linken den Islam nicht verstehen

Der größte Denkfehler der Linken ist deren Überzeugung, die Welt ließe sich mit einem binären Machtkampf erklären, wobei sich beide Seiten über die Art des Kampfes einig, über das Ergebnis jedoch uneinig seien.

Für die Linken einer bestimmten Generation ging es um Klassen. Marx begann sein „Kommunistisches Manifest“, indem er einen grundlegenden Klassenkampf seit Anbeginn der menschlichen Geschichte postulierte. Die Marxisten waren der Ansicht, dass alles letztendlich auf einen Klassenkampf mit den wohlhabenden Unterdrückern auf der einen und den armen Unterdrückten auf der anderen Seite heruntergebrochen werden könne.

Es spielte keine Rolle, dass dieses Modell nicht in eine Realität passte, in der kommunistische Führer aus wohlhabenden Schichten kamen und ihre Gegner oft nichts weiter waren als arme Bauern. Nach Ansicht der Linken definiert sich alles über das Modell. Die Realität ist ein lästiger Umstand, der mit Hilfe von Gulags und Exekutionskommandos verdrängt wird.

Heute lautet die Variable „Identitätspolitik“. Alles muss übergreifend sein. Es gibt die, die auf der „richtigen“ Seite der Geschichte stehen – die Abtreibungsbefürworter, Homoehenfans und Helfer der illegalen Einwanderung. Jeder, der nicht bedingungslos folgt, ist ein Rassist, selbst als Schwarzer oder Latino; ist ein Sexist, selbst als Frau; ist homophob, selbst als Schwuler. Die Realität spielt keine Rolle. Der binäre Antagonismus ist das universell gültige Modell.

Die Linken glauben, dass es auch in der Zukunft der Menschheit einen binären Machtkampf mit nur zwei Seiten gäbe. Sie können andere Denkmodelle nicht nachvollziehen und lassen daher keinen Raum für solche, die außerhalb dieses Modells operieren.

Und hier kommt der Islam ins Spiel. Oder auch nicht.

Die Linken waren nie in der Lage, Religion zu verstehen. Das Unverständnis der Linken hat aber weniger mit Säkularismus oder Atheismus zu tun, sondern viel mehr mit ihrer eigenen zwingenden „Werte“-Doktrin, die keinen Raum für religiöse Überzeugungen lässt.

Aufgrund dieser Doktrin können Dinge nicht mehr so betrachtet werden, wie sie sind, sondern nur, inwiefern sie in eben diese linke Ideologie hineinpassen. So wird alles in ein starres Schema gepresst, so auch Religion.

Weil sie Religion nicht verstehen können, weisen die Linken ihr einen Platz auf der Grundlage ihrer Ausrichtung im (Klassen-)Kampf zu. Handelt es sich um eine reaktionäre Kraft, die die bestehende Ordnung unterstützt? Steht sie auf der Seite der herrschenden Klassen oder auf der der Unterdrückten? Steht sie auf der Seite der Linken oder der Rechten?

Der Islam ist rassistisch, sexistisch, fremden- und schwulenfeindlich.

Die Muslimbruderschaft, die zum engsten islamischen Verbündeten der Linken geworden ist, entwickelte sich unter dem politischen Einfluss von Nazideutschland. Ihre führenden Köpfe waren entsetzt über das Ende des feudalistischen Kalifats und unterhalten heute umfangreiche Geschäftsnetzwerke auf der ganzen Welt. Sie stacheln zu Ausschreitungen gegen Minderheiten an und streben nach der Errichtung einer Theokratie.

Die Muslimbruderschaft stellt also ein Bilderbuchbeispiel für eine reaktionäre, faschistische und fundamentalistische Organisation dar. Aber die Linken gehen auf Kuschelkurs mit dieser gewalttätigen Gruppierung. Warum?

Weil die Muslimbruderschaft im Westen mit den progressiven Zielen der Linken auf Linie ist. Aus diesem Grund kann sie ja nicht reaktionär sein. Würde die Muslimbruderschaft mit den Konservativen konform gehen, dann wäre sie der Feind der Linken.

Die Linken interessiert nicht, was im Koran steht. Der Koran bedeutet ihnen genauso wenig wie die Bibel. Religion steht entweder auf der Seite der sozialen Gerechtigkeit oder sie tut es nicht. Da die Moslems ein Teil ihrer glorreichen intersektionellen Regenbogenkoalition sind, muss der Islam eine „gute“ Religion sein.

Es ist tatsächlich so simpel. Und unzählige Koranzitate können nichts daran ändern.

Das Ganze ist äußerst zynisch. Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Es herrscht jedoch noch ein tiefergehendes Unvermögen der Linken, den Islam sowie jede andere Ideologie außerhalb ihrer eigenen zu verstehen.

Den Aufstieg des IS reagierten die Linken mit verzweifelter Inkohärenz. Sie konnten buchstäblich nicht verstehen, wie der Islamische Staat tickt, denn er passt in keines ihrer politischen Modelle. Der IS kann also nicht existieren, aber es gab keine Möglichkeit, seine Existenz zu leugnen. Also fabulierten linke „Experten“ und Politiker, es handele sich um „Nihilisten“, die „an nichts glauben“, obwohl auch ihnen bekannt ist, dass sich kaum einer in die Luft springt, weil er an nichts glaubt.

Nein, muslimische Terroristen töten nicht für Allah, den Koran oder das Kalifat! Das passt nicht ins Modell. Sie töten, weil sie infolge der Kolonialisierung unterdrückt sind. Nein, ein muslimischer Terrorist tötet Juden oder Amerikaner nicht, weil der Koran den Gläubigen befiehlt, alle Ungläubigen zu unterwerfen! Und nein, ein muslimischer Migrant belästigt nicht deutsche Frauen, weil der Koran es ihm gestattet!

Das sind alles nur Reaktionen auf die westliche Unterdrückung! Die Moslems sind in Wahrheit Unterdrückte!

Im Islamischen Staat werden aber auch Moslems getötet, um ein Kalifat unter islamischem Recht zu errichten. Die armen, unterdrückten Moslems handelten plötzlich wie westliche Unterdrücker. Und wenn Moslems Unterdrücker sein können, stürzt das ganze binäre Modell, mit dem sich die Linken die Welt erklären, in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

Wenn Linke auf Widersprüche in ihrem binären Modell treffen, wird natürlich nicht das Modell revidiert, sondern es wird nach den „Ursachen“ geforscht, wie sich Menschen so „irrational“ verhalten können und einfach nicht in das Modell passen wollen. Das muss am Rassismus liegen. Wie kann es nur konservative Minderheiten geben? Falsches Bewusstsein! Auch Thomas Sowell und Stacey Dash sind nicht wirklich Minderheiten.

Islam und Moslems stehen elementar außerhalb des linken Modells. Sie sind Teil ihres eigenen binären Kampfes zwischen dem Islam und allem anderen. Sie haben ihre eigene „richtige Seite der Geschichte“.

Sowohl der Islam als auch die Linken beanspruchen, über das „perfekte“ System zu verfügen, mit dem ein Utopia geschaffen werden könne… wenn man nur genügend Menschen ermordet. In dieser Hinsicht sind sie sich gleich, und dennoch können sie sich nicht gegenseitig verstehen, da beide Weltsichten jeweils keinen Raum für irgendetwas anderes außerhalb ihres „perfekten“ Modells lassen. Linke hassen Fundamentalisten, Moslems hassen Atheisten, und dennoch kooperieren sie und ignorieren dabei, was der jeweils andere glaubt.

Linke können den Gedanken nicht verarbeiten, dass Religion Politik durchwachsen kann. Im besten Fall sehen Linke Religion als Teilmenge der Politik. Und da der Islam auf ihrer politischen Achse liegt, muss er zwangsläufig progressiv sein. Für Moslems hingegen ist Politik eine Teilmenge der Religion. Politik kann Religion nicht durchwachsen, da sie ein Ausdruck der Religion ist.

Die Linken verstehen Religion nicht, und deshalb verstehen sie die Moslems auch nicht. Sie sehen den Islam als eine weitere Religion, die in ihren Einflussbereich gebracht werden muss, um ihre Idee von sozialer Gerechtigkeit unter ihren Anhängern zu verbreiten. Sie verstehen einfach nicht, dass der islamische Klerus nicht zu Predigern sozialer Gerechtigkeit mutieren wird, oder dass Moslems töten, weil sie tatsächlich an Allah und an ein Paradies für Märtyrer glauben. Diese Ideen sind ihnen fremd.

Die Allianz zwischen dem Islam und den Linken bringt zwei engstirnige Weltbilder zusammen. Die Linken sind nicht in der Lage, zu erkennen, dass der Islam andere Ziele hat als Homoehe, Abtreibungsrechte, 15 Dollar Mindestlohn, umweltfreundliche Jobs und sonstige Aspekte der linken Agenda, denn wenn sie das erkennen könnten, wäre der Islam ja auf der Seite der Republikaner. Und dem ist eindeutig auch nicht so.

Die Linken müssen nicht ihr gesamtes System auf den Kopf stellen, um den Islam zu verstehen. Aber sie müssten ihre binäre Denkweise ablegen und erkennen, dass es seit jeher viele andere Machtkämpfe auf der Welt gegeben hat. Und dazu sind sie nicht willens, denn der binäre Antagonismus macht deren Weltbild so allumfassend. Wenn ihr Weltbild nicht die Welt umfasst, können sie keine absolute Macht beanspruchen.

Die Linken kapieren nicht, dass ihr glorreicher Kampf in Wahrheit eine desaströse Nebenaufführung in einem großen zivilisatorischen Konflikt ist, dass ihre Agenda nicht universal, sondern das Produkt einer einzelnen intellektuellen Strömung ist, die außerhalb der eigenen Blase kaum anwendbar ist. Und so werden sie weiterhin die Wahrheit über den Islam ignorieren. Denn die Wahrheit würde nicht nur die Allianz mit dem Islam zerstören. Sie würde die Linken selbst zerstören.

Mittwoch, 3. Februar 2016

✡ Jüdisches Engagement

Das JewGida Team hat für unsere Leser eine Übersicht von jüdischen Projekten und Aktivisten erstellt, welche Europa vor der Islamisierung gewarnt haben. Teilweise reichen diese Warnungen vor dem politischen Islam Jahrzehnte zurück, wie im Falle der jüdischen Historikerin Gisèle Littman (besser bekannt unter ihrem Pseudonym Bat Ye'or). Viele der Projekte und Aktivisten wurden bereits ausführlich auf unserem Blog vorgestellt. Weitere werden demnächst folgen. Die Übersicht wird künftig entsprechend unserer Recherche erweitert.

Aktuell bemerken wir unter den deutschen Patrioten große Verunsicherung angesichts der nach Europa einfallenden muslimischen Horden. Einige scheinen den Schuldigen schnell gefunden zu haben, es ist der ewige Jude, der schon im 14 Jahrhundert an der Pestepidemie, dem sog. Schwarzen Tod, schuld gewesen sein soll. Damals, so hieß es, hätten die Juden die Brunnen vergiftet. Dabei hätte eine Verbesserung der allgemeinen Hygiene viele Leben retten können. Etwa 25 Millionen Europäer, 1/3 der europäischen Bevölkerung fanden damals einen qualvollen Tod. Die Judenverfolgung konnte den Schwarzen Tod ebensowenig aufhalten, wie der aktuell steigende deutsche Antisemitismus den Dschihad gegen Europa zu lindern vermag. Die aktuelle Grüne Islamische Pest könnte ähnlich verheerend für die europäischen Völker sein, wie damals der Schwarze Tod. Die europäischen Völker müssen alles daran setzen mehr Menschen aufzuklären, die Grenzen zu schließen, die islamische Hidschra aufzuhalten, die verräterischen Politiker und linksradikale Kräfte im eigenen Lager zu entmachten, die Islamkritik zu fördern und einen freien und demokratischen Rechtsstaat wiederherzustellen. Sie müssen ebenso bereit sein dem kommenden militanten Dschihad zu trotzen. Der Antisemitismus wird die Salafisten aus Frankfurt, Köln, Bonn, Duisburg, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Brauenschweig und anderen deutschen Städten nicht wegzaubern.
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Namen, die demnächst in der Übersicht ergänzt werden:

Melanie Philips
Michel Gurfinkiel
Andrew G. Bostom
Claire Berlinski
Phyllis Chesler
Benny Morris
Howard Bloom

For our English speaking visitors:

Montag, 1. Februar 2016

✡ Laitman - "Warum Juden in Europa keine Zukunft haben".

Dr. Michael Laitman ist selbternannter Kabbalist, der jedoch vom orthodoxen Judentum sehr kritisch betrachtet wird, da er keine klassische Rabbinerausbildung abgeschlossen hat und eine Art Popkultur-Kabbala praktiziert. In der linken Huffington Post, welche zunächst die Islamisierung Europas über Jahre verharmloste, erschien nun ein Artikel von ihm mit dem Titel: "Warum Juden in Europa keine Zukunft haben".

Diesen Artikel veröffentlicht JewGida an dieser Stelle, da Laitman explizit auf die Gefahr von islamischen Antisemitismus für europäische Juden eingeht.

Artikel im Original erschien in der Huffington Post am 30.01.2016:

Als Kabbalist, spezialisiert auf die Feinheiten der menschlichen Natur, weiß ich, dass der Druck auf Juden ansteigen wird, je weiter sich die Situation in Europa verschlechtert. Ja, der Judenhass wird in die Höhe schnellen, und sie werden zweifellos verfolgt werden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Umsiedeln, denn noch können sie ihr Kapital mitnehmen, wenn sie gehen. Als Flüchtlinge wird es für sie viel schwieriger sein, einen Neuanfang zu machen.

Erst letztens veröffentliche Huffington Post meinen Beitrag „Juden haben in Frankreich keine Zukunft". Der Beitrag entfachte eine lebhafte Debatte bezüglich der Frage nach jüdischer Kontinuität in Europa und insbesondere in Frankreich. In diesem Beitrag würde ich gerne einige Argumente der Kommentatoren aufgreifen.

Etliche Kommentatoren bezeichneten die Idee, Frankreich zu verlassen, als defätistisch. Einige schlugen vor, die Juden sollten mit Waffen zurückschlagen; einige schrieben, sie sollten in der Öffentlichkeit jüdische Erkennungszeichen zeigen, wie beispielsweise die Kippa (Kopfbedeckung männlicher Juden), um der gegen sie gerichteten Gewalt zu trotzen; wieder andere behaupteten, dass es keinen Sinn habe, wegzugehen, da Juden schon überall verfolgt worden seien, und sie auch diesmal in anderen Ländern Gleiches erwarte. Es sei also besser, zu bleiben wo man ist, und den Sturm zu überstehen.

Ob es nun defätistisch ist, Europa zu verlassen, oder nicht, die Wahrheit, wie ich sie sehe, ist, dass Juden nicht nur in Frankreich keine Zukunft haben, sondern in ganz Europa. Ich habe keinerlei Zweifel, dass Europa, abgesehen von vielleicht einigen wenigen rechtsextremen Aktivisten, nicht der Lage sein wird, irgendetwas gegen die islamische Übernahme des Kontinentes auszurichten.

Horde rauer muslimischer Einwanderer

Die Tatsache, dass deutsche Polizeibeamten deutschen Frauen, die Angst vor sexuellem Missbrauch durch eine Horde rauer muslimischer Einwanderer haben, sagen: „Ich würde Ihnen sehr gern helfen, aber ich kann nicht", zeugt von der Hilfslosigkeit Deutschlands, des Migrantenstroms Herr zu werden. Ihr dreistes und ungezügeltes Verhalten traf auf „überforderte Polizeibeamte, nicht ausreichendes Polizeiaufgebot und mangelnde Ausrüstung". Dies wird sie nur darin bestärken, bei der ersten Gelegenheit noch dreister zu werden.

Was für Deutschland gilt, gilt für Frankreich seit langem - davon zeugen die schrecklichen Ereignisse vom 13. November und generell aus dem gesamten Jahr 2015. In Anbetracht der feindseligen Atmosphäre, die in Großbritannien gegenüber Israel und Juden herrscht, ist sogar die fest etablierte britische jüdische Gemeinde kein Zufluchtsort mehr für Juden. Vor diesem Hintergrund macht es mir nichts aus, als „Defätist" bezeichnet zu werden, solange einige Juden diese Zeilen lesen und Notiz nehmen.

In den 1930er-Jahren glaubten deutsche Juden nicht, dass ihnen irgendetwas zustoßen könnte. Als sie endlich gewillt wären, wegzugehen, wollte sie niemand mehr haben, und der überwältigende Großteil wurde im Holocaust ermordet.

Das ist der Grund dafür, dass mein Beitrag über das Fehlen einer Zukunft für Juden in Frankreich mit den Worten abschloss, es sei unser Glück, dass wir nun einen jüdischen Staat haben. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg versicherten Jüdische Gemeindeleiter ihren Gemeinden, dass ihnen nichts zustoßen würde. Heute hören wir Stimmen, dass es keinen Anlass zur Aufregung gebe. Sie lagen damals falsch, und sie liegen heute falsch. Wir müssen die Lehren aus der Vergangenheit ziehen.

Ich gestehe ein, dass Israel nicht der bequemste Ort für neue Olim [Jüdische Einwanderer nach Israel] ist, und auch das schrieben einige Kommentatoren als Reaktion auf meinen Beitrag, wie Khatun Khanke. Allerdings ist hier der Ort, an dem wir sein müssen. Hier müssen wir zusammenkommen und eine zusammenhaltende Gesellschaft errichten, ein Vorbild der Einheit, welches die Welt nachahmen wird.

Verständlicherweise mag das europäische Judentum die USA oder Kanada als ihre neue Heimat auswählen. Dort ist die Sprachbarriere kaum vorhanden, und das Leben ähnelt viel eher der Lebensweise der europäischen Juden. Langfristig gesehen sehe ich jedoch auch in den Vereinigten Staaten keine guten Zukunftsaussichten für Juden.

Antisemitismus breitet sich in der ganzen Welt rasant aus, und die Vereinigten Staaten werden bereits davon heimgesucht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Antisemitismus dort mit voller Kraft ausbricht.

Zugleich gibt es einen Weg, dem Trend entgegenzuwirken, vorausgesetzt wir werden proaktiv. Das Jüdische Volk hat eine Aufgabe. Sie müssen sich vereinigen und den Geist der Einheit im Rest der Welt verbreiten. Sie können diese Einheit durch die Kenntnisnahme willentlich erreichen, wenn sie ihre Berufung anerkennen, oder widerwillig durch den Druck der Völker, welcher bewirken wird, dass wir uns zusammenkauern müssen, obgleich Letzteres keine wahre Einheit ist.

Von allen Seiten hören wir, wir seien einzigartig, anders und vor allem verantwortlich und rechenschaftspflichtig! Wenn wir unserer Mission aus dem Weg gehen, dann werden die Antisemiten die Welt gegen uns anführen, und schließlich werden wir einen hohen Preis dafür zahlen, die Welt nicht zur Einheit geführt zu haben.

Wenn wir uns allerdings dazu entscheiden, uns zu verbinden und ein „Licht für die Nationen" zu werden, um das biblische Gleichnis zu verwenden, dann wird die Welt uns mit Freuden annehmen, und wir werden willkommen sein, wo immer wir hingehen.

Sonntag, 31. Januar 2016

✡ Holocaust zu Hologramm oder: Die Heilung



Artikel im Original in englischer Sprache erschienen auf: Colfax Avenue - Writings of Samuel Inayat-Chisti


Eine therapeutische Behandlung des Traumas ist nie erfolgt, da im Bunten Reich die Devise gilt, dass eine solche nur den Straftätern zustehen würde, nicht etwa den Opfern oder den Überlebenden.

Schwere Wunden können unbehandelt zu Wundbrand, Blutvergiftung und ultimativ zum Tod führen. Vielleicht wird sich die Wunde auch schließen, aber sie wird nicht heilen.

International Day of Commemoration in Memory of the Victims of the Holocaust: Holocaust Museum, Dp Camp, Allgemein, Alternative Nachrichten
Stattdessen wird sie zum Hologramm ihrer selbst, zu einem virtuellen Abbild des zugrundeliegenden Traumas. Und dieses Abbild bleibt. Es bleibt für die folgenden Generationen bestehen, nicht jedoch für die betroffene Generation. Diese inzwischen verstorbene Generation gärt in unseren Erinnerungen: entwürdigt und vermeintlich moralisch dazu verdammt, mit erhobenem Zeigefinger auf diejenige Generation zu zeigen, die keinen Holocaust verübt hat und weder schuldig noch verantwortlich dafür ist. Diese völlig zu Unrecht beschuldigte erste Nachfolgegeneration ist ebenfalls traumatisiert, und zwar durch diejenigen, die die Verbrechen entweder selbst verübt oder schweigend daneben gestanden haben. Und auch die zweite und dritte Nachfolgegeneration ist heute an eben dieses Hologramm gefesselt, das mit Inbrunst von der ersten gezüchtet und gepflegt wurde.
http://i.i.cbsi.com/cnwk.1d/i/tim/2013/02/07/pinchasgutter.jpg
Israel ist wohl die bestmögliche Umsetzung für "Nie wieder!", also lasst die Plattitüden beiseite und hört auf, euch von der Regierung und ihren Institutionen und Unterhändlern instrumentalisieren zu lassen. Lasst nicht zu, dass sie euch das Hologramm aufdrücken, um die Illusion des "Fortschritts" aufrechtzuerhalten.

Worauf läuft das alles hinaus? Definitiv nicht auf eine Heilung, sondern auf ein bequemes Arrangement durch Konformismus mit anti-jüdischen Vorurteilen und deutschem Selbsthass. Es ist ein narzisstischer Overkill dieser beiden Elemente, der in rituellen "Nie wieder"-Zeremonien, in einer wahnhaften Beschäftigung mit "den Rechten" und in reflexhafter Abscheu gegenüber der eigenen deutschen Identität ausufert, was zu einer pathologischen Vermeidung einer wahrhaftigen Heilung der Wunden führt. Denn Heilung erfordert Mut, an dem es beinahe in allen Bereichen fehlt.

Und wer braucht schon eine Therapie, wenn man das Land auch mit "Flüchtlingen" fluten kann?
Mehr Trauma für Deutschland, mehr Geschäfte für die Wirtschaftselite, mehr Ideologie für das Regime - als wären es mit Nationalsozialismus, Realsozialismus der DDR und Wiedervereinigungssozialismus noch nicht genug der Sozialismen für nicht mal ein Jahrhundert, jetzt also noch den Multi-Kulti-Sozialismus.

Das um jeden Preis aufrecht zu erhaltende Hologramm ist nicht der Holocaust. Das Hologramm hat auch nichts mit würdevollem Gedenken zu tun.

Befreit euch vom Schuldkult, zieht eure eigenen Lehren aus dem Holocaust und findet den Weg zur Heilung.

✡ Immer wieder!


Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland (und ehemaliger Chefverwalter der Stasi-Archive) Joachim Gauck leitete mit Bundeskanzlerin Angela Merkel den 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Geziert war dieser Jahrestag von Lippenbekenntnissen und leeren Versprechungen, "etwas" aus der Vergangenheit zu "lernen". 


Was Gauck in seiner Ansprache sagte, hat unsere schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich seiner Vorliebe für geschmacklosen nationalen Masochismus, getarnt als Würdigung heiligen Gedenkens und verantwortlicher Reflexion, weit übertroffen. Gauck hat ein Level absurder Satire erreicht, die Monty Python in den Schatten stellt - mit dem Unterschied, dass ersterer es tatsächlich so meinte: "Auschwitz," erklärte er (wir erinnern uns, wie Merkel erklärte, der "Islam" gehöre "zu Deutschland), "gehört zur Identität eines jeden Deutschen". 
Wow! In den 50er und 60er Jahren hätte er richtig gelegen, Gauck aber kommt mehr als 50 Jahre zu spät. Hier und heute ist diese Aussage peinlich unangemessen, erweist sich aber nützlich als Nazi-Keule. Und das nicht, weil die Elite wirklich etwas gegen "Nazis" unternehmen wollte, denn dann wäre die NPD schon längst verboten und ihre Anhänger aus dem Land gejagt. Würden sie es ernst meinen, würde offen ausgesprochen werden, dass Hitler und Himmler enge Beziehungen zum damaligen Großmufti von Jerusalem Husseini und zur noch jungen Moslembruderschaft hatten. Es würde ebenso offen ausgesprochen werden, dass die Hamas dem Dritten Reich noch heute huldigt, so wie Hitler und Himmler dem Islam huldigten.

Wenn diejenigen, die am 70. Jahrestag der Befreiung an der Spitze dieser inszenierten Selbstbe-/-entweihräucherung standen, auch nur ein einziges Mal etwas Substanzielles hätten sagen wollen, hätten sie das Thema "islamischer Antisemitismus" angesprochen. Doch das haben sie nicht. Willi Brandt, seinerzeit sozialdemokratischer Bundeskanzler, löste einen riesigen Shitstorm aus, als er - politisch äußerst inkorrekt - bei der Kranzniederlegung in Gedenken an das Warschauer Ghetto spontan niederkniete. Es war spontan und aufrichtig, es war authentisch, und für die damalige Zeit war es ein Durchbruch. Die heutigen Politikerdarsteller können Brandt in dieser Hinsicht nicht das Wasser reichen.

Gauck hatte die Gelegenheit, den Ton für ein aufrichtiges Gedenken anzustimmen. Jeder Bundespräsident hat diese Gelegenheit. Aber nein, er stimmt in Merkels "Der Islam gehört zu Deutschland" ein. Man hätte meinen können, Gauck hätte aus seinen Erfahrungen in der DDR gelernt (vielleicht hat er tatsächlich etwas gelernt, und zwar von der Stasi, und er war möglicherweise nie der abtrünnige Pastor, als der er sich nach dem Mauerfall ausgab?) - eben dieser Gauck beleidigt die Würde der Juden, die in Auschwitz ihr Leben lassen mussten, darunter auch deutsche Juden.

Und er bringt das Jahrhunderte, Jahrtausende alte deutsche Erbe in Verruf, ein Erbe, welches diesem Volk die Aufklärung brachte: Er fegt über Komponisten, Dichter, Philosophen, Maler, Bildhauer, Wissenschaftler und auch über die demokratische Republik nach dem 2. Weltkrieg hinweg und macht diese Errungenschaften mit seiner Ignoranz und Indifferenz zunichte. Ganz zu schweigen von denjenigen, denen Gauck ebenfalls durch seine Missachtung eine unsägliche Respektlosigkeit erweist, und die es besser verdient haben: die deutschen Widerstandskämpfer, Sozialdemokraten und Konservative, hochrangige und einfache Menschen, Studenten wie die Geschwister Scholl, Priester und Pastoren, die nicht einknickten wie die Kirchenführer es taten, Menschen, die Juden versteckt hielten oder ihnen bei der Flucht halfen, Menschen, die Attentate auf Hitler planten, Menschen, die daran arbeiteten, den Nationalsozialismus aus Deutschland zu tilgen, Deutschland zu seinen Wurzeln und seiner moralischen Integrität zurück zu bringen.

Nicht die Kommunisten waren die Helden - sie waren gewalttätige Schergen, genau so sozialistisch wie die Nationalsozialisten, die durch die Straßen prügelten für einen vermeintlich "guten" Zweck und schon einen Tag später gemeinsam mit den Nationalsozialisten gegen das Weimarer Regime demonstrierten Heute sind das die Antifa und die Neonazis, die gemeinsame Sache machen, wenn es gegen Juden oder Israel geht.

Pegida sei die neue "braune Bedrohung", die mit ALLEN verfügbaren Mitteln bekämpft werden müsse. Es spielt keine Rolle, wie geschmacklos, unter der Gürtellinie, und vor allem: wie gewalttätig diese Mittel sind. Pegida ist und bleibt ungleich näher an der Tradition der Widerstandskämpfer als diejenigen, die Auschwitz mit ihrem Beißreflex missbrauchen.

Sowohl Gaucks Ansprache als auch die anderen an diesem Tag, auf diesem Podium gehaltenen Reden, ist ein Schlag ins Gesicht der Bundesrepublik Deutschland und eine Degradierung allen in diesen 70 Jahren Erreichten. Die Nachkriegsgeneration und die folgenden Generationen sind keine Täter. Diese Generationen werden ihr Trauma nicht heilen können, solange Präsidenten und Bundeskanzler dieses Schlages weiterhin so unverzeihlich ignorant agieren, ihre geheuchelte Trauer in einer grotesken Travestieshow auf jede weitere Generation projizieren und in Ignoranz der Geschichte und pathologisch masochistisch auf jeden eindreschen, der sich "deutsch" nennt.

So wird dieses Land NICHTS, aber auch GAR NICHTS, aus IRGENDETWAS lernen. Nicht, wenn alles auf Nazis und Auschwitz reduziert wird. Dann heißt es gute Nacht, und dass, was "nie wieder" geschehen darf, wird "immer wieder" geschehen.

Mittwoch, 27. Januar 2016

✡ Bare Naked Islam

Bare Naked Islam ist ein islamkritischer englischsprachiger Blog, welcher derzeit über 100 Mio Gesamtaufrufe zählt. Er ist in der islamkritischen Blogosphäre eines der bekanntesten Blogs und liefert täglich aktuelle Meldungen rund um Islamisierung und Counterjihad aus aller Welt. Derzeit sind dort islamkritische Beiträge auf über 1300 Blogseiten gesammelt, welche eine Fülle an Informationen bieten für jeden Islamapologeten und Unwissenden über die "Religion des Friedens". Kürzlich veröffentlichte der Autor eine Meldung, dass auch er (oder sie?) jüdisch ist. Gemeldet ist Bare Naked Islam als Organisation in der USA, Kalifornien.
Im Bezug auf eine linke jüdische pro-refugees Aktivistin sagt er ganz deutlich, dass er nicht antisemitisch ist, sondern selber jüdisch. (Link).
Allen Mitgliedern, Freunden und Sympathisanten von JewGida, aber auch unseren Kritikern empfehlen wir sich die Rubrik "Islam and the Jews" im Blog von Bare Naked Islam anzuschauen. Auf aktuell über 130 Seiten sind der islamische Antisemitismus, Dschihad gegen das jüdische Volk und den jüdischen Staat Israel, sowie das jüdische Engagement im Counterjihad mehr als ausführlich dokumentiert.

Mittwoch, 20. Januar 2016

✡ Dr. Mordechai Kedar

Dr. Mordechai Kedar ist Professor an der Bar-Ilan Universität in Israel für arabische Literatur, Islamwissenschaft und renommierter Nah-Osten Experte. Er spricht fließend arabisch und studierte viele Jahre lang die textlichen Grundlagen des Islam. In zahlreichen Vorträgen und Zeitungsartikeln warnt er seit langem vor den Gefahren des politischen Islam für nichtmuslimische Gesellschaften. Regelmäßig veröffentlicht er Kommentare auf der religiös-zionistischen (rechts-konservativen) israelischen Zeitung Arutz Sheva. In Europa ist er kaum bekannt, weil Europa seit Jahrzehnten sich stark von Israel entfernt hat auf politischer, kultureller und akademischer Ebene und relativ wenig akademischen Austausch mit Israel betreibt, anders als etwa die USA. JewGida stellt einige islamkritische Höhepunkte seiner Arbeit vor.

Erst kürzlich veröffentlichte er auf seiner Facebook-Seite diesen Beitrag, der deutlich zeigt, dass es sich bei Moslems nur um den Dschihad dreht und dieser in zahlreichen Formen manifistiert wird und dabei die vollständige Islamisierung zum Ziel hat.
Beitrag auf der Facebook-Seite von Dr. Mordechai Kedar: Link

Vor 3 Jahren gab er ein sehr sehenswerten Vortrag in Los Angelas, USA über Islams Krieg gegen den Westen.
Teil 2 des Vortrags:
Teil 3 des Vortrags:

Auch dieser Vortrag, welcher eine Warnung an den Westen darstelt, ist sehenswert.

2014 sprach er auf dem ersten Symposium für Freiheit in Australien. Mitorganisiert wurde die Veranstaltung von der Organisation "SION - stop the islamization of nations".

Die Allianz der Linken und des Islam gegen die Demokratie und ihre Strategie der Palästinisierung beschreibt Dr. Kedar in diesem Video. Darin spricht er auch davon, dass die USA sich in einer ähnlichen Lage befindet, wie Europa und die Islamisierung der amerikanischen Gesellschaft etwa 15 Jahre versetzt ist.

Allen (noch) Gutmenschenjuden empfehlen wir eindringlich diesem Vortrag von Dr. Kedar zuzuhören, welcher den tief verwurzelten Hass der Moslems auf die Juden und das Judentum beschreibt.

Leider ist die deutsche akademische Landschaft der Islamwissenschaften nahezu vollständig in islamischer Hand. Deutsche Studenten werden mit Taqiyya und politischer Korrektheit belogen. (vgl. die Namen der Unterzeichner in dieser Stellungsnahme zum IS von Professoren für islamische Theologie aus Deutschland. Es ist offensichtlich, dass ihnen Befangenheit vorgeworfen werden kann). Deshalb ist ein akademischer Austausch zwischen Europa und Israel dringend notwendig, sowie eine Neubesetzung der Lehrstühle für islamische Theologie in Deutschland mit unparteiischen Fachkräften.

Donnerstag, 14. Januar 2016

✡ Dennis Prager

Dennis Prager ist ein US-amerikanischer orthodoxer Jude. 2009 gründete er das rechts-konservative politische Projekt "Prager University". Darin werden in kurzen Erklärungsvideos diverse politische und moralische Themen behandelt. JewGida stellt hier diejenigen Videos vor, welche unsere Leser sehenswert finden könnten. Auch empfehlen wir einen Blick auf seine Homepage zu werfen, wo Herr Prager zahlreiche islamkritische Artikel veröffentlicht hat, welche sicher eine gute Argumentationshilfe sein können.

In diesem Interview beschreibt er, dass die USA sich in einer ähnlichen Lage befindet, wie Europa. Auch in der USA erfolgt eine schleichende Islamisierung und die politische Linke spielt den nützlichen Idioten für die Moslems.

Die Prager University sieht im radikalen politischen Islam die gefährlichste faschistische Ideologie unserer Zeit. Das wird in diesem Video von Raymond Ibrahim beschrieben.

Dieses Video räumt mit dem herrschenden Vorurteil auf, dass Armut und mangelnde Bildung die Gründe sind, wieso Moslems radikal werden. Vorgetragen wird es vom Professor für Außenpolitik an der Georgetown University, Haroon Ullah.

Auch interessant ist die Sicht der Prager University auf den fast schon pathologischen anti-Zionismus der EU.

Im Bezug auf Deutschlands krankhaften Pazifismus hat er einst folgende Äußerung gemacht:

Dear Germany...
Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Böse bekämpft werden muss, habt ihr gelernt, dass es böse ist zu kämpfen.

Dennis Prager

Dienstag, 29. Dezember 2015

✡ Latma - politische Satire aus Israel

Latma (arabisch für "Ohrfeige") ist eine politisch rechts-konservative Gruppe israelischer Kabarettisten. Gegründet wurde sie nach eigenen Angaben, um gegen die "deutlich zu linkslastige Berichterstattung in Israel vorzugehen". Latma betreibt unter anderem den youtube-Kanal LatmaTV mit Videos in hebräischer und englischer Sprache. Seit Januar 2009 werden regelmäßig neue Videos reingestellt, in welchen das politische Geschehen in Israel und der Welt humorvoll kommentiert wird. Daneben gibt es einige der Videos seit 2011 auch mit deutschen, spanischen und russischen Untertiteln. Leider hat sich das deutsche Kabarett dem Diktat der politischen Korrektheit nahezu gänzlich ergeben (der Schweizer Andreas Thiel ist eher eine Ausnahme) und uns von JewGida ist kein vergleichbares Format in Deutschland bekannt. JewGida möchte an dieser Stelle einige Videos vorstellen, welche die Islamisierung Europas, Christenverfolgung im Nahen Osten, sowie die Bedrohung für den Westen durch einen nuklearen Iran thematisierten lange bevor es auf deutschen Straßen die ersten Pegida-Demonstrationen gegeben hat.

"Weihnachten in Eurabien" vom Dezember 2011 könnte eine gruselige Prophetie werden, wenn die europäischen Politiker die rapide Islamisierung nicht bald aufhalten.

In diesem Video von 2013 wird die Besessenheit der EU von israelischen Waren aus Judäa und Samaria auf den Arm genommen, während die wirklich wichtigen Probleme der EU, allen voran die Islamisierung und die steigende Kriminalität keine Beachtung in der europäischen Politik finden.
 

2012 wurde die Islamisierung Frankreichs bei Latma thematisiert, angesichts der dramatischen Anschläge von 2015 in Paris hat dieses Video nichts an seiner Aktualität verloren.

2009 war Skandinavien Thema der Satire von Latma. Heute scheint es, als hätte sich Schweden gänzlich der Islamisierung unterworfen.

In diesem Video von 2012 wurde islamische Täuschung (auch bekannt als Taqiyya, Muruna und Kitman) thematisiert. Es ist wohl die größte Schwäche Europas, dass es blind und naiv der islamischen Taqiyya glaubt.

In diesem Video hat Latma bereits 2011 prophezeit, dass der Arabische Frühlung eigentlich ein Arabischer Winter ist und dem Nahen Osten eine Welle von dschihadistischer Gewalt droht.

Zu Weihnachten 2010 hat Latma die Christenverfolgung in islamischen Ländern thematisiert. Angesichts der aktuellen ethnischen Säuberung an Christen im Nahen Osten ist es erschreckend, dass der Westen nicht rechtzeitig auf die Verfolgung von Christen in islamischen Ländern reagiert hat.

Dieses Satirevideo, welches Ende 2011 veröffentlicht wurde, handelt von illegalen Migranten (sog. "Flüchtlingen"). Etwa 60 000 illegale Migranten aus Afrika drangen nach Israel ein, woraufhin die israelische Regierung beschlossen hat die Grenze zur Sinai Halbinsel zu schließen und härter gegen die illegalen Migranten vorzugehen. Europa hätte sich ein Beispiel an Israel nehmen können, stattdessen hagelte es Kritik aufgrund vermeintlich "inhumaner" Behandlung der Invasoren. Angesichts der aktuellen "Flüchtlingskrise" in Europa, welche eine regelrechte Invasion darstellt, kann man erahnen, wie fatal es für Europa werden wird, nicht aus Israels Erfahrung für sich eine Lehre gezogen zu haben.

Ein nuklearer Iran ist ein Horrrorszenarium für Israel, aber auch für den Westen. "Tod der USA" und "Tod Europa" sind gängige Schlachtrufe der verrückten Mullahs neben "Tod Israel". Davon handelt dieses Video, welches Mitte 2010 veröffentlicht wurde. Es prangert an, dass die USA und Europa sich mit Gaza und den "Siedlungen" in Judäa und Samaria befassen und die wesentlichen Probleme außer Acht lassen. Auch ist darin die Rede davon, dass ein nuklearer Iran den Westen erpressen könnte, sollte es zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Wir von JewGida hoffen, dass sich diese Prophetie von Latma nie bewahrheiten wird. Ein nuklearer Iran wäre eine große Bedrohung für die westliche Welt unserer Meinung nach und diese Bedrohung würde sich nicht nur auf Israel beschränken.

Zum Abschluss von diesem Beitrag möchten wir Deutschland und Europa dazu ermutigen der Islamisierung auch mit Humor entgegenzutreten. Vor allem vom deutschen Kabarett erwarten wir dahingehend mehr Engagement.

Sonntag, 27. Dezember 2015

✡ Pamela Geller - die jüdische islamkritische Jeanne D'Arc

Pamela Geller ist eine der bekanntesten Islamkritikerinen der Welt. Die US-amerikanische Jüdin betreibt seit 2004 den englischsprachigen Blog Atlas Shrugs, wo sie sich gegen die zunehmende Islamisierung der USA und Europas engagiert und vor den Gefahren des politischen Islam warnt. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre erfolgreiche Initiative zur Verhinderung des Baus eines islamischen Gemeinschaftszentrums nahe des ehemaligen World Trade Centers (sog. Ground Zero Mosque). 2010 gründete sie die Amerikanische Initiative zur Verteidigung der Freiheit. 2014 erregte eine von ihr initiierte Werbekampagne auf öffentlichen Bussen in den USA großes Aufsehen. Darin zeigte sie unter anderem die Kolaboration von Adolf Hitler mit dem Mufti von Jerusalem Mohammed Amin al-Husseini und verwies auf den islamischen Antisemitismus.
Auf anderen Werbetransparenten betonte sie die Notwendigkeit Israel zu unterstützen, um den globalen Dschihad zu besiegen.
Diese Werbekampagne wurde daraufhin im ZDF scharf kritisiert.

Als Reaktion auf das Attentat auf das Satiremagazin Charlie Hebdo veranstaltete sie ein Zeichenwettbewerb mit Karrikaturen von Mohammed. Dabei haben Sicherheitskräfte einen Mordversuch von Dschihadisten auf die Aktivistin verhindert. Der Islamische Staat hat gegen Pamela Geller eine Fatwa veröffentlicht und mehrmals zu ihrer Ermordung aufgerufen. JewGida bedankt sich bei dieser großen Heldin unserer Zeit für ihr kompromissloses Engagement für die Freiheit und gegen die islamische Barbarei. Wir bewundern ihren Mut und sind stolz auf die jüdische islamkritische Jeanne D'Arc namens Pamela Geller.

Dienstag, 22. Dezember 2015

✡ JewGida wünscht Deutschland frohe Weihnachten!

Dieser Weihnachtsbaum neben einer Menorah wurde dieses Jahr in Haifa aufgestellt.
Am 21.12.2015 fand in Dresden die letzte Pegida Demonstration in diesem Jahr statt. Ein sehr emotionales Jahr geht für Deutschland und Europa zu Ende. Wir haben gezeigt, dass wir gekommen sind, um zu bleiben und vor allem um zu siegen! JewGida wünscht allen in Deutschland und Europa frohe und besinnliche Weihnachten und viel Kraft.
Video: Pegida Weihnachtsfeier, bei Minute 0:05 - 0:30 kann man deutlich eine kleine Israelflagge erkennen.

Auch bei Bärgida in Berlin konnte man JewGida Teilnehmer deutlich an den Israelflaggen erkennen bei der Demonstration am Washingtonplatz am 21.12.2015.
 
Gleichzeitig war 2015 auch ein sehr trauriges Jahr für die christliche Gemeinde im Nahen Osten. Die derzeit stattfindende ethnische Säuberung an Christen in Syrien und Irak durch islamische Dschihadisten fand kaum Beachtung in der westlichen Welt. JewGida zeigt sich solidarisch mit den verfolgten Christen und Eziden im Nahen Osten und fordert von der westlichen Wertegemeinschaft diese Menschen vor den Dschihadisten zu schützen. Unseren besonderen Dank wollen wir an dieser Stelle an den "jüdschen Schindler" Steve Maman aus Montreal ausrichten, der zahlreiche ezidische und christliche Mädchen aus der Gefangenschaft des Islamischen Staates rettete.
Insgesamt geht die Anzahl der Christen in allen islamischen Ländern stark zurück, auch in den palästinensischen Autonomiegebieten. Nur in Israel sind Christen frei und ihre Anzahl ist seit 1948 um ganze 373% gestiegen.
Nach dem Bekanntwerden der Verbrechen des Islamischen Staates an ethnischen und religiösen Minderheiten in Syrien und Irak haben sich Mitglieder von JewGida an israelische Auslandsvertretungen gewandt, um von der israelischen Regierung Hilfe für diese Menschen zu bitten. Uns ist bekannt, dass Israel einige Projekte veranlasst hat, um diesen Menschen zu helfen.

Wir von JewGida verurteilen die Regierenden der Europäische Union und insbedondere Deutschlands, dafür, dass verfolgte Christen und Eziden keine Priorität in der sog. "Flüchtlingskrise" hatten. Der überwiegende Teil der sog. "Flüchtlinge" sind junge männliche Moslems. In zahlreichen Meldungen wurde davon berichtet, dass geflüchtete Christen sogar in deutschen Flüchtlingsheimen gedemütigt, beleidigt und bedroht werden. Wir finden, dass Deutschlands Politiker hier auf ganzer Linie versagt haben. Echte Flüchtlinge können oftmals weder die Schleppergebühren von mehreren Tausend US Dollar bezahlen, noch den langen und harten Weg von bis zu 5000 km auf sich nehmen. Echte Flüchtlinge sind vor allem Kinder, alte, kranke, verwundete und behinderte Menschen, schwangere Frauen sowie Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten. Da in der islamischen Welt aber das Recht des Stärkeren herrscht, gehören vor allem diese Menschen zu den Verlierern.

JewGida spricht sich für eine Freundschaft zwischen Juden und Christen aus und wir zeigen uns sehr solidarisch mit den verfolgten Christen weltweit. Etwa 100 Millionen Christen werden aktuell in islamischen Ländern verfolgt, alle 5 Minuten wird ein Christ aufgrund seines Glaubens ermordet. Auch haben kürzlich 50 führende orthodoxe Rabbiner aus Israel, USA und Europa sich offiziell für eine Partnerschaft und Freundschaft zwischen Juden und Christen ausgesprochen. Gleichzeitig sprechen wir uns in aller Deutlichkeit gegen alle Missionierungsversuche am jüdischen Volk aus und werden uns mit aller Kraft und allen Mitteln dagegen wehren. Das jüdische Volk ist ein kleines Volk von etwas mehr, als 14 Millionen Menschen. Alle Missionierungsversuche werten wir als ein Versuch dem jüdischen Volk Schaden zuzufügen. Wir haben unsere eigene Tradition, Kultur und Religion und möchten so bleiben, wie wir sind. 

Und nun in aller Freundschaft und Solidarität: Frohe Weihnachten Deutschland, Frohe Weihnachten Europa!
Video: Weihnachtsansprache des israeliischen Prremierminister Benjamin Netanjahu.
 

Donnerstag, 17. Dezember 2015

✡ Wir für euch, ihr für uns!

Es geht nicht nur unter Moslems die Mär um, wir Juden wären ein "gewalttätiges, expansives, geldgieriges, geiziges, weltherrschaftsanstrebendes, kinderfressendes, nur auf den eigenen Vorteil bedachtes" Volk. 
Mit diesem unerhörten, gefährlichen und maximal blödsinnigen Vorurteil aufzuräumen haben wir von JewGida uns zur Aufgabe gemacht. Es ist nämlich nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Realität völlig unhaltbar und entspricht einfach nicht den Tatsachen. "Gutes zu tun" ist für uns Juden ein Gebot. Wir haben 613 "Mitzvot", die wir einhalten müssen. Eine "Mitzvah" ist ein religiöses Gebot, und schließt auch gute Taten mit ein, die wir an anderen üben - unabhängig von deren Zugehörigkeit zum jüdischen Volk. Unter dem großen jüdischen Konzept von Tikun Olam - Reparatur der Welt findet alljährlich ein "World Mitzvah Day" (in diesem Jahr am 15. November), an dem alle Juden, die sich den Geboten verpflichtet fühlen, allein oder in Gruppen Gutes für die Gemeinschaft tun, in der sie leben. Die jüdische Gemeinde in Leipzig beispielsweise hat dieses Jahr ganze Straßenzüge von Laub und Unrat befreit. 

Wir von JewGida streben an, täglich eine Mitzvah für unsere Gesellschaft zu tun. Die Berliner JewGidas haben gestern fleißig gebacken und gepackt und das Werk den Obdachlosen in der Bahnhofsmission am Ostbahnhof zur Verfügung gestellt. 
  
Moslems und Refugees-welcome-Klatscher haben wir übrigens keine gesehen. Uns ist keine muslimische karitative Vereinigung bekannt, die Nichtmoslems hilft, obgleich der Bevölkerungsanteil mit über 5 % im Vergleich zu 0,1 % Juden 50 mal so hoch ist. Uns sind auch keine Neolinken/ "Gutmenschen" bekannt, die sich für Obdachlose einsetzen. Wir wissen, dass es gesellschaftlich nicht gerade hoch angesehen ist bzw. gar nicht erst wahrgenommen wird, wenn man sich für die Ärmsten, für Obdachlose, Alkoholkranke oder Behinderte einsetzt. Sie haben keine Stimme, keine Lobby, es ist nicht "in". Außerdem sind die Arbeitsbedingungen (Schmutz, mangelnde Kontrolle der Körperfunktionen etc.) definitiv schwerer als mit Seifenblasen am Bahnhof welcome zu klatschen und Teddies zu verschenken. Das ist uns von JewGida egal. Wir folgen keiner ideologischen Agenda. Wir sind für euch, wie ihr für uns!
Übrigens stapelten sich in der Bahnhofsmission meterweise Styroporboxen mit teilweise noch warmem Essen. Ein seltener Anblick! Aber glaubt ja nicht, dass jemand das Essen den Obdachlosen zur Verfügung gestellt hat. Nein! Die ehrenamtlichen Helferinnen sagten, dies sei für ein Flüchtlingslager bestimmt gewesen, die Herrschaften hätten das Essen aber abgelehnt, weil es nicht ihren islamischen Speisevorschriften entspräche, weder von den Zutaten noch von der Zubereitung, und dass sie "so etwas sowieso nicht essen" würden. Dann gibt man es halt den Obdachlosen! So ungefähr wie "meinem Mann schmeckts nicht, dann kriegts halt der Hund". Die Damen dort waren auch sauer, dass ihre Schützlinge wie Menschen zweiter Klasse oder wie Abfallverwerter behandelt werden aber daran haben sie sich gewöhnt. JewGida wünscht allen Obdachlosen in Deutschland, dass sie einen sicheren und warmen Schlafplatz in der Winterzeit finden mögen. Wir werden demnächst die Berliner Bahnhofsmission wieder besuchen. Versprochen!

Mittwoch, 16. Dezember 2015

✡ Phantomunterdrückte "Palästinenser" vs. pseudotolerante Moslems

Das Märchen von den unterdrückten "Palästinensern" ist eine einzelne große Lüge. Die Intoleranz der Moslems gegenüber Andersgläubigen und vor allem Juden dagegen bittere Realität. JewGida spricht allen "Palästinensern" wärmste Empfehlungen aus in ein benachbartes islamisches Paradies auszuwandern, sollten sie ihre Phantomschmerzen eines Tages nicht mehr aushalten können. Besonders empfehlenswert finden wir Syrien, Irak, Libyen, Jemen, Somalia, Afghanistan, Niger, Mali und den Sudan. Dort sollten die "Palästinenser" in angenehm islamischer Atmosphäre 100% Islam und 100% Scharia leben können und werden ganz sicher nicht von den verhassten Juden belästigt. 

In diesem Video folgt eine versteckte Kamera Frauen mit Kopftuch in Israel.

Als Kontrast dazu ist hier ein Video aus dem eher moderaten Ägypten, welches ein Experiment zeigt, wie Moslems auf einen vermeintlichen Juden auf der Straße reagieren. Glücklicherweise hatten die Statisten Begleitung und haben das Experiment überlebt. 

Der islamische Antisemitismus ist real. Juden können sich in den meisten islamischen Ländern nicht erkenntlich auf der Straße zeigen, da sie Gefahr laufen von einem hasserfüllten Mob gelyncht zu werden. Diese islamische Apartheid geht sogar soweit, dass Israelis in 16 islamische Länder nicht einreisen dürfen nur, weil sie eine israelische Staatsbürgerschaft haben. In Saudi Arabien z.B. steht keine einzige Synagoge, während es im kleinen Israel über 400 Moscheen gibt. JewGida ist nicht gewillt weiterhin den Dialog mit den sog. "Palästinensern" zu führen, welcher nach fast 70 Jahren immer noch keine nennenswerte Erfolge gebracht hat. "Wer Israel nicht liebt, soll Israel verlassen" ist unser Motto. Israelische Moslems, die dem jüdischen Staat mit Hass begegnen, sollen umgehend des Landes verwiesen werden und in benachbarte arabische Länder emigrieren.




✡ Gatestone Institute

Das Gatestone Institute wurde 2012 von der US-amerikanischen Jüdin Nina Rosenwald gegründet. Es sieht sich selbst als Think Tank und Expertenrunde. Es hat zum Ziel die selbstverordnete Zensur der politischen Korrektheit im Westen zu durchbrechen. Auch die Islamisierung sowie Islamismus werden deutlich und ausführlich vom Institut thematisiert. Es werden Analysen und Berichte in 15 Sprachen veröffentlicht: englisch, deutsch, spanisch, französisch, italienisch, portugiesisch, niederländisch, polnisch, schwedisch, dänisch, slowakisch, hebräisch, arabisch, türkisch und indonesisch. JewGida wird in Zukunft unter anderem auch auf das Gatestone Institute als Quelle verweisen.

Dienstag, 15. Dezember 2015

✡ Israels Solidarität mit Europa

Am 13 November 2015 erschütterte eine Serie von Terroranschlägen die französische Hauptstadt. 130 Menschen wurden dabei getötet und 352 verletzt. Es war ein Angriff des Islamischen Staates auf Europa. Eine Kriegserklärung. Aber es war auch eine antisemitische Tat. Die Eigentümer des Konzertsaals "Bataclan" waren Juden. Es gab dort regelmäßig pro-israelische Veranstaltungen. Zum Zeitpunkt des Terroranschlags auf das Bataclan trat dort die Band "Eagles of Death Metal" auf, welche davor in Tel Aviv zu Gast war und deshalb zur Zielscheibe von Kritik und Hass von Moslems und Anhängern der BDS Bewegung geworden ist. Wieder einmal hieß es "Was mit Juden anfängt, hört niemals mit Juden auf." Der jüdische Staat Israel hat sofort nach dem Bekanntwerden der Anschläge Frankreich Solidarität ausgesprochen. Mehrere Gebäude in Israel trugen die französische Trikolore. Ganze Straßenzüge in Jerusalem zeigten aus Solidarität die blau-weiß-rote Flagge Frankreichs. Während Israel mit Frankreich trauert, streicht Frankreich die Hamas von der Terrorliste, boykottiert israelische Produkte und will Palästina anerkennen. Das zeigt die maßlose Unverhältnismäßigkeit in der Beziehung zwischen der EU und Israel. Seit seiner Staatsgründung 1948 hat Israel insgesamt über 3700 Terroropfer zu beklagen. Ebenso musste Israel mehreren Angriffskriegen der Araber standhalten. "Europa fängt in Israel an" dieser wichtige Grundsatz gilt heute, in der Zeit da die Gefahr des islamischen Terrors allgegenwärtig ist, mehr denn je.



Der islamische Terror ist in Israel trauriger Alltag.

Auch nach den tragischen Attentaten auf die Redaktion von Charlie Hebdo am 07. Januar 2015 zeigte Israel Solidarität und Anteilnahme.

In der Islamischen Welt wurden die Anschläge von Paris gefeiert und der baldige Sieg des Islam wurde heraufbeschworen.